Angst

 

Ängste gehören zu den häufigsten Anliegen,
die Menschen in meine Praxis führen.
Angst schränkt die Lebensqualität eines Menschen,
und oft auch die seiner Angehörigen, stark ein.
Mit Hilfe von aufdeckender Hypnosetherapie lassen sich übermäßige Angstreaktionen lindern, in vielen Fällen auch dauerhaft lösen.

Meist sehen Betroffenen selbst ganz klar, dass ihre Ängste eigentlich unnötig und überzogen sind. Ängste und Phobien werden jedoch im Gehirn über das limbische System ausgelöst. Die Dominanz dieses Systems gegenüber des Verstandes erklärt auch, weshalb die Angstreaktion kognitiv (vom Kopf her) nicht gesteuert oder unterbunden werden kann.

 

 

Wann ist die Behandlung einer Angststörung mit Hypnosetherapie sinnvoll?

 

Angstbehandlungen sind nur bei anormal starken Angstreaktionen sinnvoll. Ein bestimmtes Maß an Lampenfieber, zum Beispiel vor einem Auftritt oder einer Rede vor großem Publikum, ist ganz natürlich. Der leichte Adrenalin-Kick sorgt für eine erhöhte Aufmerksamkeit und Bereitstellung von Energie.

Wenn Sie jedoch z. B. unter „Blackouts“ im Rahmen einer Prüfungsangst leiden, findet eine Aktivitätsminderung bestimmter Hirnareale, ausgelöst durch eine pathologische Angst- und Stressreaktion, ab. Hier lohnt sich eine hypnosetherapeutische Auflösung.

 

 

Unterschiedliche Formen der Angst und ihre Behandlung

 

Isolierte (spezifische) Phobie

Bei Phobien ist die Angstreaktion an spezifische Reize gekoppelt und tritt damit situationsgebunden auf. Zu den klassischen isolierten Phobien zählen Spinnenphobie, Flugangst, Höhenangst, Spritzenangst, Angst vor dem Zahnarzt, Angst vor dem Auto fahren, ...  Isolierte Ängste lassen sich am leichtesten und oft schon innerhalb von 1 - 2 Sitzungen erfolgreich behandeln.

 

Soziale Phobie
gehört auch zum Kreis der spezifischen Phobien, nimmt aber Sonderstellung ein. Sie tritt im Kontakt mit Menschen auf und entsteht meist aus einer Selbstwertproblematik heraus. In der Kindheit erlebte Verletzungen des Selbstwertgefühls durch die Eltern oder andere Bezugspersonen, werden oft später durch Mobbing und Ausgrenzung noch einmal verstärkt. Betroffene neigen daraufhin zu übermäßiger Selbstbeobachung, reagieren höchst sensibel auf Kritik und fürchten eine Bewertung ihrer Person durch andere.
Hier sollten bei der Behandlung zunächst die zugrundeliegenden Themen wie Ablehnung in der Kindheit und Gefühle von Minderwertigkeit beleuchtet und aufgelöst werden.

 

Panikattacken 

treten meist aus dem nichts heraus auf und sind selten vorhersagbar. Wobei enge Räume, fehlende Fluchtmöglichkeiten (z. B. im Stau oder an der Kasse stehen) oder Menschenansammlungen besonders häufig zum Aufwallen einer Panikattacke führen. Ganz plötzlich können Körpersymptome wie Atemnot, Herzrasen, Mundtrockenheit, Zittern, Kribbeln, Schwindel und Ohnmachtsgefühle auftreten. Die Angstzustände sind sehr belastend und können auch mit Todesangst verbunden sein.

Von einer Panikstörung spricht man, wenn mehrere Panikattacken auftreten und sich in deren Folge auch eine Angst vor der Angst (Phobophobie) manifestiert.
Eine Panikstörung kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen entstehen. Manchmal spielt eine unsichere Bindung zu einem oder beiden Elternteilen eine Rolle. Panikstörungen treten aber auch bei Burnout, mittelgradiger bis schwerer Depression oder einer postraumatischen Belastungsstörung auf.

Auch hier ist es für eine erfolgreiche Behandlung unabdingbar, die zugrundeliegenden Erkrankungen mit zu erfassen.

 

Generalisierte Angststörung

Das wesentliche Symptom ist eine generalisierte Angst, die mehrere Wochen bis Monate anhält und nicht an bestimmte Situationen gebunden ist. Die auftretenden Körpersymptome sind ganz ähnlich wie o.g. bei den Panikattacken. Hinzu kommen quälende Befürchtungen der Betroffenen, sie selbst oder ein Angehöriger könnten demnächst erkranken oder verunglücken, sowie viele andere Sorgen und Vorahnungen. Sehr häufig sind Frauen betroffen, die eine langandauernde Belastung durch äußere Umstände ertragen haben.
Die Behandlung erfolgt über einen längeren Zeitraum, fein auf die Bedürfnisse und die Geschichte des Klienten abgestimmt. Entlastende und stabilisierende Elemente, aber auch lösende Einheiten sind angezeigt.

 

Angstauslösende Ereignisse in der Kindheit

 

Selbst wenn Ihre Ängste erst vor kurzem aufgetaucht sind ist es möglich, daß angstauslösende Ereignisse und Konstellationen aus der Kindheit zugrunde liegen:

  • Frühkindliche Krankenhausaufenthalte
  • mangelnde emotionale Zuwendung
  • andauernde Streitigkeiten / Scheidung der Eltern
  • eine überängstliche, depressive oder das Kind ablehnende Mutter
  • Suchterkrankungen, wie Alkoholismus und Gewalt in der Familie
  • „verschickt“ worden sein als Kind, z. B. auf Kur, ins Internat, …
  • sexuelle Übergriffe
  • Unfälle

 

 

Angst im Doppelpack

 

Körperliche Störungen als Ursache von Angst
Auch körperliche Erkrankungen, wie eine unentdeckte Schilddrüsen-Funktionsstörung oder ein chronischer Eisenmangel, können zu Angsterkrankungen führen. Die entsprechenden Werte können Sie bei Ihrem Hausarzt anhand einer Blutuntersuchung überprüfen lassen.

 

Angst und Depression

Ängste können auch im Rahmen einer Depression auftreten. Da Ängste durch ihre Intensität starken Leidensdruck verursachen, erfahren Betroffene durch deren Behandlung häufig eine spürbare Entlastung. Zum Teil können weitere unerlöste Themen und Emotionen, wie Traurigkeit und Wut, auch erst dann wahrgenommen werden, da diese von der im Vordergrund stehenden Angst überlagert waren.

 

Ängste und Übergewicht

Bei stark übergewichtigen Menschen, die zusätzlich unter innerer Unruhe / Nervosität / Ängsten leiden, kann ebenfalls eine Angsterkrankung zugrunde liegen. Zur Beruhigung und kurzfristigen Lösung der inneren Anspannung wird von Betroffenen häufig im Übermaß gegessen.
Werden hier die Angstthemen behandelt und nimmt der Betroffene danach "beiläufig" ab, ist es wahrscheinlich, dass die Gewichtsprobleme durch eine Angsterkrankung mitverursacht wurden.

 

 

Ist es möglich, Ängste komplett aufzulösen?

 

In vielen Fällen ja.


Ob Ängste durch eine lösende Hypnosebehandlung komplett verschwinden oder „nur“ gelindert werden können, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • Je länger Ängste bestehen und je massiver sie auftreten, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die entsprechenden Nervenzellen im Gehirn auf die Angstwahrnehmung spezialisiert haben.
    Je weniger dies der Fall ist, umso besser schlägt eine Hypnosebehandlung an.
    Nichts desto trotz besteht auch bei generalisierten Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen die Aussicht auf Besserung. Hierfür sollte jedoch mit einer längeren Behandlungsdauer gerechnet werden.
     
  • Spezifische Ängste / Phobien hingegen lassen sich selbst nach jahrelangem Bestehen häufig schnell und nachhaltig lösen. Es scheint, dass in diesen Fällen weniger hirnphysiologische Umbauvorgänge statt finden.
     
  • Eine entscheidende Rolle für den Erfolg einer Angstbehandlung mit Hypnose spielt die Bereitschaft des Klienten, sich auf eine kurzfristige Konfrontation und die emotionale Abreaktion im sicheren Rahmen der Hypnosesitzung einzulassen.  Dadurch kann eine Neubewertung der konditionierten Reize und eine Lösung  damit gekoppelter Reaktionen stattfinden.

 

Letztlich kann nur eine tatsächlich durchgeführte Hypnosebehandlung etwas über die Wirksamkeit beim einzelnen Menschen aussagen, da jedes Individuum und Gehirn einzigartig geprägt und verschaltet ist und somit auch unterschiedlich anspricht.

 

Angstbehandlung

durch lösende Hypnosetherapie

Elisabeth Felder 

Heilpraktikerin für Psychotherapie

 

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